KW 41 – Zwetschgenknödel

Ich weiß, die Zwetschgenzeit ist fast vorbei, aber es ist sooooo ein leckeres Gericht, und funktioniert leider nur mit frischen Zwetschgen gut.

Ich rechne so 8-12 Knödel pro Person (als Hauptgericht), für 2 Personen braucht man dann:

  • 20 große Zwetschgen (ca. 700-1000g)
  • 20 Stücke Würfelzucker
  • 40g Butter
  • 125g Quark
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 250g Mehl
  • 125ml Saure Sahne

Die Zwetschgen waschen, abtrocknen, an der Naht aufschneiden, Kern raus und durch ein Stück Würfelzucker ersetzen und die Zwetschge wieder „zudrücken“.

Für den Teig die Butter schaumig rühren, mit Salz, Eigelb und Quark und saurer Sahne verrühren. Gesiebtes Mehl unterheben und gut verkneten.

Den Teig so dünn wie möglich ausrollen, ohne dass er reißt – er ist ein bisschen klebrig, und das muss er auch sein, damit man die Knödel dicht bekommt. Deshalb nicht zu viel Mehl auf die Abietsplatte und aufs Nudelholz, aber natürlich genug, dass man die Teilstücke noch von der Platte bekommt. Da muss man ein bisschen üben. Aber genug jadajada! Wenn man den Teig ausgerollt hat und ca. 7x7cm große Rauten schneiden, und jeweils eine Zwetschge einschlagen, die Nähte zudrücken und kurz zwischen den Händen rollen, das ein schöner runder Knödel entsteht. Die Zwetschge muss dabei möglichst gleichmäßig und ohne Loch von Teig eingeschlossen sein.

Die Knödel 12min in simmerndem Salzwasser ziehen lassen, dabei maximal eine Lage Knödel im Topf (so dass sie nicht übereinander liegen, sonst kleben sie zusammen) – wenn man keinen so großen Topf hat kann man die Knödel auf zwei Portionen kochen und in einer Auflaufform im Ofen warm halten (bei 75°).

Garniert werden die Knödel mit 150g geschmolzener Butter, Zimtzucker und 150g zerbröselten Spekulatius oder Pfefferkuchen.

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